TK-Konzepte für Smart Meter Rollout

Durch ordnungspolitische Vorgaben zur „Energiewende“ und die zunehmende Zahl an Einspeisern durch erneuerbare Energien sind wesentliche Gründe für die Notwendigkeit Energienetze „intelligenter“ zu gestalten. Insbesondere in den unteren Ebenen der Netze bedeutet dies die Implementierung von bidirektionaler gesicherter M2M-Kommunikation mit den Verbrauchern bzw. Einspeisern. Der Einbau intelligenter Zähler und intelligenter Messsysteme wird in den nächsten Jahren für bestimmte Anwender Pflicht. Gleichzeitig besteht aus Markt- und Technikgesichtspunkten zunehmend die Notwendigkeit sogenannte Netzdienlichkeiten im zukünftigen Smart Grid über Echtzeitkommunikationsverbindungen zu steuern.

Alle Energieversorger sehen sich derzeit vor der schwierigen Aufgabe, den geeigneten Technologiemix sowie das geeignete Geschäftsmodell bzw. die Anbieter für die Umsetzung dieser komplexen und teilweise sehr unterschiedlichen Einzelanforderungen zu finden.

Allein die Transformation der Steuer- und Messaufgaben inklusive der hohen Sicherheitsanforderungen in geeignete Spezifikationen für Telekommunikationsanbieter ist eine große Herausforderung -zumal die Anforderungen regional unterschiedlich sind und je EVU unterschiedliche Smart Grid-Elemente in die Betrachtungen einbezogen werden.

LATUS consulting hat auf Basis eines erprobten Vorgehensmodells für namhafte deutsche EVUs Spezifikationen für die Dimensionierung von Netzen und Kommunikationswegen erarbeitet.

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Neben rein technologischen Anforderungen sind auch andere Gesichtspunkte bei der Auswahl geeigneter Technologie- und Geschäftsmodelloptionen zu beachten. Die kommerziell günstigste Variante kann möglicherweise aus Risikogesichtspunkten nicht realisiert werden. Neben Schwarzfallfestigkeit zählen hierzu unter anderem auch Technologiereife, langfristige Lieferzusagen und die Stabilität der Lieferanten, aber auch die Notwendigkeit des Durchgriffs auf die Qualität der Verbindungen.

Leider ist die Umsetzung der Anforderungen und die damit verbundene sichere Anbindung 100% aller geforderten Smart Meter- und Smart Grid-Elemente mit einer Technologie nicht möglich. Die Betrachtung geeigneter hybrider Szenarien und deren Optimierung bezüglich der Kosten ist ein komplexer und iterativer Prozess, der nur über umfangreiche Sensitivitätsbetrachtungen zu einem belastbaren Ergebnis führt.

Toolgestützte Kalkulationsmethoden erlauben es LATUS consulting komplexe hybride Technologieszenarien mit den Detailanforderungen (Use Cases) eines jeden EVUs zu kalkulieren und entsprechende Sensitivitätsrechnungen durchzuführen. Im Ergebnis liefern wir eine Entscheidungsbasis mit TCO-Angaben und einer Risikobewertung, die die Besonderheiten und Anforderungen unserer Kunden in Betracht zieht.

Das Leistungsspektrum der LATUS consulting umfasst:

  • Analyse der relevanten Use Cases (FNN, sonstige)
  • Zuordnung der Use Cases und deren Intensitäten zu den Terminierungspunkten
  • Moderation der internen Abstimmungen der Anforderungen
  • Erarbeitung von TK-Anforderungsprofilen und Verkehrsmengen pro Fläche
  • Konzeption geeigneter Netze und Topologien (inklusive hybride Netzmodelle)
  • Ausschreibungsmanagement für öffentliche und private Telekommunikationsleistungen
  • Technologiereifegragdbewertungen
  • Marktrahmen- und -potenzialbewertungen (z.B. bzgl. Funkfrequenzen)
  • Erarbeitung von Betreibermodellen für mögliche private Netze
  • Erarbeitung von Geschäftsplänen, Kosten- und TCO-Kalkulationen
  • Sensitivitätsanalysen verschiedener Netz- und Betreibermodelle
  • Risikobewertung von Technologieszenarien und Geschäftsmodellen
  • Umsetzungsunterstützung und Projektmanagement für Pilotierungen